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Oberflächlich

Was mach ich hier eigentlich?“ frage ich mich während der Alltag im Leerlauf an mir vorbeizieht. „Hat das Ganze auch einen Sinn?“ Na, den wüsste ich aber gerne. Diese ganzen scheinbar wahnsinnig wichtigen Dinge. Wetter. Klamotten. Gutes Benehmen. Oberflächliche Unterhaltungen mit oberflächlich bekannten Menschen.
„Ach nein, ich soll nicht so viel fragen? Warum nicht, nur weil euch keine Antwort einfällt?"
22.5.07 10:24


Verlaufen

Ich glaube, ich habe mich verlaufen
Ich schwanke in meiner Gefühlswelt umeinander ohne Ziel und ohne Landkarte...
Ich sehe kein Vorn und kein Hinten, kein Hoch und keine Tief, kein Hell und kein Dunkel und auch kein Anfang und kein Ende...
Ein ständiges zerren an meine Gedanken und Gefühlen.
Was will ich? Was brauch ich? Was verdiene ich?
Was für Spielchen treibt eigentlich dieses Leben mit uns?
Gefühle; etwas unsteuerbares, etwas unbeeinflussbares, etwas was nicht einfach vergeht, doch der Schmerz bleibt.
Man glaubt endlich stark genug zu sein, man fühlt sich stark und bewaffnet. Doch nur ein Blick und das Herz blutet, und alles war mal wieder umsonst. Doch was gibt es für eine Lösung? Ein Chaos im Kopf, vor dem man sich fürchtet, Angst hat es zu berühren und zu ordnen. Ungeklärte Gefühle, unausgesprochene Worte, schon lange zusammengereimte Sätze, die keiner hören will...
23.5.07 00:04


Kannst du leben?

Kannst du leben

Ohne zu fragen warum

Kannst du gehen

Ohne zu wissen wohin

Kannst du singen

Ohne zu wissen für wen

Kannst du weitermachen

Ohne zu fragen wann es zu Ende ist?
23.5.07 18:26


Sachen

Man macht irgendwie oft Sachen die man eigentlich so nicht machen wollte oder überhaupt nie. Weil zu oft zu viel in viel zu kurzer Zeit passiert und man ja nicht immer an morgen denkt. Nicht mal an die nächsten Stunden. Oder weil man eben gerade mal gar nicht denkt und auch nicht will.
Wenn man dann doch anfängt nachzudenken hätte man das lieber nicht getan weil es dann nicht mehr aufhört. Weil alles nicht so gekommen wäre wenn man etwas getan oder gesagt oder eben nicht getan oder nicht gesagt hätte. Weil man dann nicht weiß und auch nicht wissen will dass das Ende von irgendwas anderem genauso ausgesehen hätte, nur nach Umwegen oder drei Monate später. Und weil man weiß dass man es immer noch nicht wahrhaben will und dass man es trotzdem bald schon fast vergessen hat. Weil man sie sowieso immer wieder macht.
Diese Sachen, die man eigentlich so nicht machen wollte. Oder überhaupt nie.
23.5.07 23:59


... und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: "Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns -
24.5.07 08:21


die zeit steht stilll.
dein zimmer flackert im kerzenlicht.
klangwellen von sigur rós erfüllen die stille.
ein einziger windhauch fliegt durch das offene fenster.
24.5.07 18:05


Schlaflose Nächte

Du schließt deine Augen um dich zu beschützen dir schwinden die Sinne, ein Zerfall kein verschwinden. Du stürzest und versteinerst und singst ohne Frage durch schlaflose Nächte und grundlose tage. Niemand versteht dich, nichts mehr wird kommen, deine innere stimme, niemand hat sie vernommen. Sie wollte nicht klingen. Du suchst dich zu finden in den stimmen der anderen.
In Kleider getaucht, in legende und Nachricht, du bist nur dir Abschrift dessen was man dir vorschreibt, ein nichts ohne Outfit, sobald du es abstreifst. Zum Schweigen gebracht im Himmel der Geigen. da spielst du die erste ganz für dich und die anderen...
25.5.07 11:15


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